Vigour

Jean Lürgen GmbH fährt zum Finale nach Berlin

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Kölle Alaaf! Das Konfetti und die Kamelle sind zusammengefegt, in Köln ist der Alltag wieder eingekehrt. Wirklich in ganz Köln? Nein! Im Cologne Sportspark herrscht Ausnahmezustand: It’s Derby Time. 16 Teams folgten der Einladung zum VIGOUR Derby Cup, um sich der sportlichen Herausforderung zu stellen. Der Regional-Champion aus Köln trifft am 06. Mai dann in Berlin auf die anderen Gewinner der Vorrundenturniere. Dem Gesamtsieger winkt ein Derbywochenende in London inklusive Tickets für das Londoner Stadtderby Arsenal London gegen den FC Chelsea.

Schmerzlicher Ausfall

Zwar war es kein verletzungsbedingter Ausfall, der ELEMENTS-Showtruck, der bislang den gesamten VIGOUR Cup begleitete, wurde trotzdem schmerzlich vermisst. Aus Platzgründen, konnte die Designausstellung nicht mit nach Köln gebracht werden. Dafür war wir gewohnt der Funpark aufgebaut. Hier konnten die Kicker ihre spielfreie Zeit nutzen und sich im Badewannenslalom oder Klowandschießen zu üben.

Bundesliga-Luft

In der Mannschaft von Klausi’s Fußballgöttern erkannten viele einen ehemaligen Bundesliga-Profi wieder. Matthias Scherz, ehemaliger St. Pauli- und Effzeh Spieler schnürte sich für den VIGOUR Cup noch einmal die Fußballschuhe. „Ich arbeite bei der EFG Rheinland im Vertrieb und wir haben heute eine Mannschaft gestellt. Kicken hält mich fit und macht mir immer noch Spaß, deshalb freue ich mich, dass ich heute dabei sein kann.“ Doch dass der VIGOUR Cup seine eigenen Gesetze hat, musste auch der ehemalige Profi recht schnell einsehen. Im ersten Spiel unterlag er mit seinem Team den Badhelden schmerzlich mit 0:8. „Wir sind heute glaube ich kein Titelaspirant“, musste auch Scherz nach der Niederlage einsehen. Dafür hatte er einen anderen Anwärter auf den Titel: „Für mich sind die Badhelden die voraussichtlichen Turniersieger.“

Weiße Weste

Für die Annahme hatte Matthias Scherz auch allen Grund. In der Vorrunde gewannen sie alle drei Spiele, trafen vorne wie am Fließband und hielten hinten den Kasten sauber. Mit einem Torverhältnis von 28:0 zogen sie verdient ins Viertelfinale ein. Dabei sorgten sie übrigens für das neue Rekordergebnis: Badhelden fegten die Rohrverleger United mit 14:0 vom Platz.

Promifaktor neben dem Platz

Ebenfalls anwesend war noch ein weiterer ehemaliger Fußballprofi. VIGOUR Cup Pate Thomas „Icke“ Häßler posierte geduldig mit Zahnpastalächeln auf den einzelnen Mannschaftsfotos. Zugegeben, es war nicht der echte Ikke Häßler, sondern nur ein Pappaufsteller. Beim Finale in Berlin wird er dann allerdings live und in Farbe anwesend sein. Matthias Scherz hat noch gute Erinnerungen an seine gemeinsame Zeit mit „Icke“. „Unter Christoph Daum war er mein Co-Trainer und wir haben sehr viel Fußballtennis im Training zusammen gespielt. Er ist ein überragender Fußballer mit einer überragender Technik. Für mich gehört er zu den besten Fußballern, die es in Deutschland überhaupt gibt.“

Herren im Bad

Die Jungs vom Team „Herren im Bad“ kamen ohne Frauenpower allerdings doch nicht so ganz aus. Deshalb holten sie sich mit Vanessa weibliche Unterstützung ins Team.

Faustdicke Überraschung

Aufgrund einer Disqualifikation zweier Teams wurde nur ein Halbfinale im Cologne Sportspark ausgetragen. Die Jean Lürgen GmbH kam per Freilos ins Finale, während Klausi’s Fußballgötter noch einmal gegen die Badhelden antreten mussten. Wir erinnern uns, Matthias Scherz hatte die Badhelden im Interview schon fast zum Turniersieger gemacht. Doch die Partie verlief ganz anders, als das 0:8 aus der Vorrunde. Mit 2:1 nutzen Klausi’s Fußballgötter die Revanche und zogen durch den Treffer von Matthias Scherz ins Finale ein.

Knappes Ding

Es hat fast schon Tradition beim VIGOUR Cup, dass das entscheidende Tor im Finale immer erst in der allerletzten Sekunde fällt. So auch beim Finale zwischen der Jean Lürgen GmbH und Klausi’s Fußballgöttern. Mit einem knappen 4:3 konnte die Jean Lürgen GmbH das Spiel für sich entscheiden und somit das Ticket nach Berlin lösen.

Damit steht nun auch schon der neunte Finalteilnehmer in Berlin fest. Und natürlich verabschieden wir uns standesgemäß aus Kölle mit einem dreifachen: „Kölle – Alaaf; Kölle – Alaaf; Kölle – Alaaf!“